Reiseimpressionen - Asien

2019

Unsere Langzeitreise ging von Februar bis Juli 2019. Diesmal waren wir für sechs Monate „AUSGESTIEGEN“. Zuerst waren wir in Asien unterwegs: Thailand, Malaysia, Singapur und Japan. Dann sind wir von Tokio nach Honolulu geflogen. Von Hawaii aus ging es dann auf Festland der Vereinigten Staaten, wo wir hauptsächlich durch Nevada und Utah gereist sind. Von Las Vegas ging es dann zurück nach Frankfurt.

Thailand

Sawadee kha! Sawadee kap!

So ging es los: Mit einem One-Way-Ticket nach Phuket und einer Buchung für die ersten zwei Nächte. Der Rest würde sich vor Ort ergeben. Ebenso die genaue Route unserer Reise. Wir wollten uns treiben lassen!

Thailand ist ein fantastisches Land mit ausgezeichnet gutem Essen. Wir lieben die thailändische Küche! Rote, gelbe, grüne Currys, viel Reis, viel Gemüse, Thaibasilikum, Kurkuma, Zitronengras, Kokosmilch, Ingwer, usw. – einfach lecker!

Das Essen war mit ein Grund, warum wir unbedingt noch einmal in dieses Land reisen wollten.

Malaysia

Selamat Datang - Love at first sight

Ja, es war Liebe auf den ersten Blick! – Malaysia! – Ich war noch nie in ein Land verliebt, es klingt vielleicht auch etwas komisch, aber nichts trifft dieses Gefühl besser als „Liebe“. Denn es war weit mehr als Begeisterung, Spannung, kontaktfreudige Menschen, Exotik, interessante Kultur, gutes Essen, die Präsenz der englischen Sprache, usw. Es war ein Mix aus vielen Kleinigkeiten, die dafür gesorgt haben, dass ich mich unglaublich wohl gefühlt habe.
Die Menschen mit denen wir zufällig in Kontakt kommen: freundlich, hilfsbereit, ein Lächeln auf den Lippen, gegenseitiges Interesse aneinander… Viele werden mir in Erinnerung bleiben, genau wie diese Bäuerin, die uns so stolz ihren Acker gezeigt und uns so viel erklärt hat. Eine tolle Frau!

Singapur

Japan

Konnichiwa - Mit dem Wohnmobil durch Japan

Japan? Ja, gerne! Aber ist das nicht zu teuer?

Wir suchten nach einer günstigen Version um „das Land der aufgehenden Sonne“ zu erkunden. Und wir fanden eine. Ein Wohnmobil war die Lösung, so hatten wir Unterkunft und Fahrzeug in einem und konnten unterwegs selbst kochen. Wir haben lange nach einem Anbieter gesucht – irgendwann bekamen wir ein unglaublich gutes Angebot.

Insgesamt waren wir 52 Tage mit dem Wohnmobil unterwegs, von Tokio bis nach Hiroshima und dann über eine andere Strecke wieder zurück. Eine wunderbare Art dieses Land zu bereisen. Wir haben überall gecampt – sogar mitten in Tokio!

Es war ein winziges Fahrzeug. Nur 5 Meter lang . Doch für die Verhältnisse in Japan genau richtig.

Mount Fuji

Viele Touristen verlassen Japan, ohne einen Blick auf den Fuji erhaschen zu können, denn die meiste Zeit ist er von Wolken umhüllt. So hatten wir uns eigentlich schon darauf eingestellt „Fujisan“ nicht zu Gesicht zu bekommen.

Wir landen in Tokio und haben für die erste Nacht ein Hotel direkt am Flughafen gebucht. Als wir dort aus unserem Fenster schauen, können wir es erst nicht glauben: Wir erblicken den gut 100 km entfernten Fuji! Keine 15 Minuten später ist er dann wieder hinter vielen Wolken verschwunden.
Doch wir wollen mehr davon! So fahren wir direkt am Anfang nach Hakone (Bekannter Ausflugsort in Japan / liegt im Nationalpark / von dort soll man gute Möglichkeiten haben den Fuji zu sehen) und wir haben wieder Glück. (Allerdings werden wir auf dieser Höhe vom Schnee überrascht und sind am nächsten Morgen in unserem Wohnmobil eingeschneit.)

Da die Gegend um den Fuji besonders schön ist, entschließen wir uns auf dem Rückweg nochmal vorbeizufahren. Diesmal aber auf der anderen Seite, bei den 5 Seen. Am liebsten wollen wir natürlich zum Gipfel auf 3776 Metern steigen. Doch das ist nur während der Klettersaison, die Anfang / Mitte Juli beginnt und dann ungefähr 2 Monate andauert, möglich. Allerdings kann man außerhalb der Saison (und das haben wir dann gemacht) bis auf 2305 Metern mit seinem eigenen Fahrzeug hochfahren. Dort befindet sich die „5th Station“ der Subaru Line. Wir hatten unglaubliches Glück mit dem Wetter und hatten einen unglaublichen Blick auf den Vulkan.

 

Hanami

Wir wollten unbedingt in Japan sein, wenn die Kirschbäume blühen. Wäre ja schade, wenn wir dieses Großereignis verpassen würden und gerade in Japan ankommen, wenn alles verblüht ist. (Die Kirschbäume blühen ungefähr 10 bis 14 Tage, danach ist die ganze Pracht wieder vorbei.)

Für die Japaner ist dies ein sehr wichtiges Ereignis. Überall im Land wachsen Kirschbäume – fast 50% aller Laubbäume in den Städten sind Kirschbäume. Die Kirschblüten läuten den Frühling ein, man trifft sich zum „Hanami“ – zum Blüten betrachten und macht gemeinsam Picknick im Park.

Wir haben dann den „Blütenkalender“ verfolgt, in dem vorhergesagt wird, wann wo welche Kirschen blühen. Für Anfang April war „volle Blüte“ in Tokio angekündigt. Danach haben wir uns gerichtet und sind am 1. April in Japan gelandet. – Perfektes Timing wie sich herrausstellte.

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